| 27.3.2011 | |
| TuS 1896 Sachsenhausen | 1 |
| SV Altlüdersdorf | 5 |
Sehen Sie mehr Bilder Sachsenhausen: Schrobback – Weiss, Pilz, Wiesner, Fomin – Hellmich, Lorenz (46. Lesniak) – Hahn, Purrmann – Nerger (76. Klawitter), Müller
Altlüdersdorf: Begzadic – Marinkovic (54. Rauscher), Bucinski, Niroomand – Kristofic, Blazynski, Kucak, Frank – Wedemann (88. Starcevic), Cisse (69. Eichstädt), Marten
TORE: 0:1 (30.) Marten; 0:2 (54.) Kristofic; 0:3 (60.) Cisse; 0:4 (61.) Wedemann, 1:4 (76.) Lesniak; 1:5 (90.) Eichstädt
SR: Seidel (Brieselang) - Z: 370
Der SV Altlüdersdorf steht im Viertelfinale um den Fußball-Landespokal. Der abstiegsbedrohte Oberligist setzte sich am Sonnabend im Nachholspiel der dritten Runde beim TuS 1896 Sachsenhausen souverän mit 5:1 (1:0) durch.
Zwischen dem Tabellenzweiten der Brandenburgliga und dem klassenhöheren Kreisrivalen war ein Duell auf Augenhöhe erwartet worden. „Es hätte keinen Klassenunterschied geben dürfen. Der war trotzdem sichtbar“, so SVA-Trainer Hans Oertwig. Auf schwerem Boden landete sein Team einen hochverdienten Sieg. Lediglich in der Anfangsphase war Sachsenhausen ein gleichwertiger Gegner und hatte die erste gute Chance, als Andor Müller einen Kopfball knapp am langen Eck vorbeisetzte (4.). Auch in zwei weiteren Szenen sorgte der Gastgeber für Gefahr. „In der Phase hatten wir Probleme“, bemerkte Oertwig.Mit zunehmender Spielzeit übernahm aber Altlüdersdorf das Kommando. Die Lila-Weißen spielten nicht überragend und kamen zu keinen nennenswerten Chancen, dennoch konnte der Gegner kaum für ernsthafte Entlastung sorgen. Zu statisch und emotionslos wirkte das TuS-Spiel. „Wir hatten uns mehr vorgenommen“, räumte der neue Sachsenhausen-Trainer Andre Beutler ein. „Zu billig“ wurde aus seiner Sicht nach 30 Minuten das erste Gegentor ermöglicht. Christopher Blazynski hatte den Ball aus zentraler Position durchgeschoben, wo sich Sven Marten problemlos gegen Robert Wiesner behauptete und einschob. „Die Schlüsselszene des Spiels“, betonte Oertwig.Nach dem Wechsel entschied Altlüdersdorf binnen sieben Minuten das Treffen. Zunächst köpfte Robert Kristofic in der 54. Minute eine Blazynski-Ecke unbedrängt ein. Mit Glanzparaden gegen Till Wedemann (59.) und Ibrahima Sory Cisse (59.) hielt TuS-Torwart Nick Schrobback sein Team zunächst im Spiel. Sekunden später war er gegen einen Flachschuss von Cisse aber machtlos. Keine Minute später verwertete Wedemann einen langen Ball zum 0:4.„Danach fangen wir plötzlich an, Fußball zu spielen“, wunderte sich Beutler. Es gelang aber nur Ergebniskosmetik, als Marcel Lesniak ein Zuspiel von Dennis Klawitter einschob (76.). In der Nachspielzeit setzte Rico Eichstädt nach einem Schrobback-Patzer den Schlusspunkt hinter eine einseitige Partie. „Wir haben mit Spielwitz und Spielfreude Selbstvertrauen getankt und alle Stürmer haben getroffen“, hob Oertwig heraus. Das sei wichtiger als das Weiterkommen.
----------------------------
Stefan Zwahr
Der Brandenburgligist aus Sachsenhausen konnte die 14. Auflage des Oberhavel Masters 2012 für sich entscheiden. In einer starken Gruppe mit dem FC 98 ...