Konstant starke Leistung trotz Fluktuation auf der Trainerbank
Fussball Rückblick auf die Saison 2010/2011-TuS Sachsenhausen (Brandenburgliga)/Team erreicht nach einem turbulenten Jahr Platz 3
Von Odin James
SACHSENHAUSEN| Zwei Dinge fallen auf, wenn man sich die Saison der Sachsenhausener betrachtet: Zum einen herrschte auf der Bank ein munteres Kommen und Gehen von Übungsleitern, und zum anderen lieferte die Mannschaft trotz des wandelbaren Umfeldes konstant gute Leistungen ab. „Das ist auch ein Indiz dafür, welches Potenzial in diesem Team steckt“, sagt Trainer André Beutler. Er selbst ist nach Udo Richter, Michael Woythe und Rüdiger Lange der vierte Übungsleiter auf der Bank des TuS. Bereits in der Hinrunde sprang Beutler, nach der Trennung von Richter, übergangsweise als Coach ein. Mit ihm soll nun in der neuen Saison wieder Ruhe auf dem Trainerstuhl einkehren. „Wichtig wird sein, dass wir in Zukunft alle an einem Strang ziehen und uns als Einheit präsentieren – sowohl Mannschaft als auch Umfeld.“ Denn dann sei laut Beutler auch ein „Angriff auf die Spitzengruppe möglich“.
Dass der einzige Oberhavelvertreter in der Brandenburgliga zumindest über genug spielerische Möglichkeiten verfügt, um das Niveau der Liga mitzubestimmen und ganz oben anzugreifen, konnten die Zuschauer bereits in dieser Saison deutlich erkennen. Garanten für das sehr gute Abschneiden des Teams gab es laut Beutler mehrere. „Egal ob Schrobback im Tor oder Müller im Angriff, das ganze Team hat großen Anteil an dieser sehr guten Saison.“ Auch die Spieler aus der eigenen zweiten Mannschaft (Kreisliga) hebt der Trainer hervor. „Auch auf die Spieler, die bei uns ausgeholfen haben, konnte ich mich 100%-ig verlassen. Und das macht uns als Team auch so stark.“
25 Spieler gingen in dieser Saison für den TuS auf Tore- und Punktejagd. Die einzigen beiden Akteure, die in jedem Spiel über die volle Distanz zum Einsatz kamen, waren Marcel Hellmich und Torwart Nick Schrobback. Bester Torschütze der Schwarz-Gelben war Andor Müller (15 Treffer), gefolgt von Paul Roller (13). Auffällig ist aber vor allem, dass Sachsenhausen zu den fairsten Mannschaften der Liga gehört. Lediglich zwei Spieler (Pilz, Wiesner) flogen in der abgelaufenen Saison jeweils mit Gelb-Rot vom Platz. „Das zeigt auch, dass wir unsere Stärken im spielerischen Bereich haben“, so Beutler. Und genau mit diesen Stärken wollen die Sachsenhausener in der neuen Saison ganz oben angreifen.
MAZ
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