| 1. Männer | 28.8.2011 |
| TuS 1896 Sachsenhausen | 3 |
| SV Falkensee/Finkenkrug | 1 |
Fußball-Brandenburgliga: Sachsenhausen - Falkensee 3:1 (0:1)
SACHSENHAUSEN Es könnte der große Befreiungsschlag sein: Nach zwei Niederlagen zum Auftakt gewannen die Fußballer des TuS 1896 Sachsenhausen das Heimspiel in der Brandenburgliga gegen den SV Falkensee/Finkenkrug mit 3:1.
Von Stefan Zwahr
Gästetrainer Frank Rohde hatte nach dem Spiel alle Mühe, um seine Schützlinge zu bändigen. Sie waren zu Schiedsrichter Felix Burghardt (Premnitz) gestürmt, um die vielleicht spielentscheidende Szene in der 49.Minute auszuwerten. Da war Gästespieler Torsten Staude nach einer umstrittenen Freistoß-Entscheidung gegen Falkensee mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. „Die klar dominierende Mannschaft hat verloren. Der Schiedsrichter hat das Spiel gedreht“, beklagte sich Rohde lautstark.
Zum Zeitpunkt des Platzverweises führten die Havelländer. Nach passablem Beginn der Hausherren hatte Falkensee den ersten Angriff erfolgreich abgeschlossen. Ümit Meseci – der Sekunden zuvor an TuS-Schlussmann Nick Schrobback scheiterte – bediente im Zentrum den völlig freistehenden Mouhamed Chance Franck, der mit einem wuchtigen Schuss vollendete (9.). Der TuS wirkte in der Folge verunsichert und brachte kaum gelungene Aktionen zustande. Nicht eine gelungene Offensivaktion war zu sehen. Falkensee kontrollierte das Treffen, ohne dabei nennenswerten Druck zu entfalten. So sahen 354 Zuschauer ein schwaches Spiel.
Auch im zweiten Abschnitt kamen die Gäste nur einmal gefährlich zum Abschluss. Vier Minuten nach dem Platzverweis tauvchte Meseci frei vor Schrobback auf, der letztlich die Entscheidung verhinderte. Sachsenhausen blieb zunächst blass, leistete sich weiter viele Fehler – machte in der 68. Minute aber dennoch den Ausgleich. Am langen Pfosten drückte Ayham Alraai aus Nahdistanz eine Eingabe von Andor Müller über die Linie. Das Spiel verlagerte sich nun mehr in die Falkenseer Hälfte, ohne das es zwingende Aktionen von Sachsenhausen gab. Die Führung gelang dennoch. Dennis Klawitter brachte eine Ecke von Jan Lorenz zurück in die Gefahrenzone, wo Andor Müller per Kopf zur Stelle war (85.). In der Nachspielzeit machte Christian Voß per Flachschuss alles klar.
„Gewonnen, egal wie“, kommentierte TuS-Abwehrspieler Robert Wiesner den Arbeitssieg. Sein Trainer André Beutler sprach von einem verdienten Sieg für die Moral. „Ich fand die erste Hälfte schon nicht so schlecht. Nach der Pause haben wir komplett dominiert.“
TuS: Schrobback - Wiesner, Pilz, Lorenz, Weiss, Groll, Gliem (22. Alraai/72. Voß), Hellmich, Lesniak, Klawitter, Müller
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