Christian Wendel mit Dreierpack

Christian Wendel mit Dreierpack

Der Stürmer, der im Sommer von Strausberg nach Sachsenhausen kam. "Immer schön auf den Füßen stehen bleiben und nicht abheben", sagt der Student (Wirtschafts-Ingenieur). Mit dem 6:0-Sieg am vergangenen Sonnabend gegen den FV Erkner scheint der 24-Jährige endlich bei TuS angekommen zu sein. "Es gab ein paar Anlaufprobleme, aber es läuft immer besser", so der Angreifer nach seinen drei Toren gegen den Liga-Neuling. Insgesamt hat der einstige Oberliga-Spieler jetzt vier Treffer für seinen neuen Verein erzielt.

Wendel weiß, dass der Sechserpack gegen ein im Keller stehendes Team zustandekam. Überhaupt haben die Sachsenhausener vorwiegend gegen Vereine aus der unteren Tabellenhälfte gespielt. "Die dicken Brocken kommen noch. Und das werden unsere Gradmesser sein", ahnt Christian Wendel. Er meint damit Mannschaften wie den FC 98 Hennigsdorf, Stahl Brandenburg, den FSV Bernau oder den MSV Neuruppin. Gegen sie muss die TuS-Elf in den nächsten Wochen antreten. "Ich halte uns für ein gefestigtes Team, aber das müssen wir eben auch gegen die stärkeren Mannschaften beweisen."

Christian Wendel spielte in Eberswalde unter Trainer Gerd Pröger. Der Coach holte ihn nach Sachsenhausen und lockte mit einem intakten Umfeld und einer sportlich ambitionierten Mannschaft. Dass der Stürmer immer besser zurecht kommt, zeigt sich auch im Zusammenspiel mit seinem Sturmpartner Jochen Malinowski. Gegen Erkner spielten beide die gegnerische Abwehr schwindlig, erzielten zusammen vier der sechs Tore, die das Team auf Platz 1 brachten. "Ich würde am Ende gern so weit wie möglich oben stehen. Platz 1 wäre auch okay!"

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