"Wie ist die Luft da oben?" fragte die Lokalredaktion der MAZ in dieser Woche einige TuS Spieler.
Hier der Bericht:
Dünne Luft dort oben?
FUSSBALL / Kicker vom TuS 1896 Sachsenhausen an der Tabellenspitze
Neun Spiele sind nun bereits absolviert. Noch keinmal mussten die Kicker vom TuS 1896 Sachsenhausen als Verlierer den Rasen verlassen. Nur gegen die OHV-Kontrahenten Velten (1:1) und Zehdenick (1:1) wurden Federn gelassen. Das Team von Trainer Gerd Pröger steht auf dem 1. Platz der Landesliga Nord. Heute kommt es zum Duell gegen den Tabellenneunten Seelow. Sollte der TuS und der FC 98 Hennigsdorf (in Rüdersdorf) die Hausaufgaben erledigen, winkt am kommenden Sonnabend das Spitzenspiel Hennigsdorf gegen Sachsenhausen. Mit vier TuS-Kickern sprach MAZ-Mitarbeiter Sebastian Morgner über die Situation als Tabellenführer.
Ronny Papenbrock: "Dort oben ist die Luft recht angenehm. Klar freut man sich, wenn man in der Tabelle ganz oben steht. Wir spielen in dieser Saison disziplinierter und taktisch gut. Es ist echt cool, wie es zurzeit läuft. Daran hat der Trainer einen enormen Anteil. Ich kenne Gerd Pröger schon aus einer Oranienburger Zeit. Er ist für uns der richtige Mann. Nehmen wir die Vierer-Abwehrkette. Niemand hätte daran geglaubt, dass das so funktioniert."
Christian Wendel: "Die momentane Tabellensituation stimmt einen schon stolz. Doch entscheidend ist der letzte Spieltag. Wie oft war ein Team 29 Spieltage Erster und wurde am Ende Zweiter. Wir wollen weiter unsere Leistung zeigen, um am Ende oben zu landen. Das Potenzial ist vorhanden. Ich denke, dass unser Vorteil gegenüber den anderen Mannschaften der Teamgeist, der Zusammenhalt und der Trainer ist. Wir sind auf dem richtigen Weg."
Jochen Malinowski (lacht): "Herrliche Luft dort oben! Wir sind Tabellenführer und haben noch kein Spiel verloren. Wer würde diese Situation nicht genießen? Wir bleiben jedoch auf dem Teppich und werden weiter Spiel für Spiel alles geben. Unser großes Plus ist, man sollte es nicht glauben, die Disziplin. Einige Spieler haben wirklich an sich gearbeitet und stellen sich nun in den Dienst der Mannschaft. Ein Lob an die Jungs. So kann es weitergehen."
Bastian Peschel: "Momentan passt halt alles. Die Disziplin ist besser geworden. Die jungen Spieler sind alle gereift. Hinzu kommt, dass wir geduldiger spielen. Das war früher nicht so. Da wollten wir unbedingt auf Teufel komm raus gewinnen. Oftmals mussten wir dann Konter schlucken. Wir stehen vor fünf schweren Spielen. Deshalb bin ich vorsichtig mit Euphorie. Wenn wir nun beweisen, dass wir zu Recht dort oben stehen, können wir jubeln."
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