Das Interview mit Gerd Pröger (Trainer erste Mannschaft)
Harry: Gerd die Saison ist ja nun fast zu Ende wie fällt Dein Fazit für diese aus.
Gerd: Nach der Zielstellung vor der Saison (Platz 6-9) könnte man zufrieden sein.
Harry: Könnte?
Gerd. Ja, aber nach einer hervorragenden Hinrunde (Herbstmeister) dachte man doch, dass einen Platz unter den ersten fünf möglich ist.
Harry: Woran lag es dann?
Gerd: In der Hinrunde spielten wir uns teilweise in einen Rausch, positiv beängstigend gut. Die Abwehr war sehr souverän, und wir hatten kaum Verletzte.
In der Winterpause wies ich in einem Interview (Fuwo) darauf hin, dass diese Platzierung zu halten bis zum Ende des Spieljahres kaum möglich ist. Das bestätigt sich nun. Bedingt durch einige Verletzungen, Ausfälle durch gelbe Karten auch verloren wir diese mannschaftliche Geschlossenheit der Hinrunde.
Harry: Welche Spieler würdest Du hervorheben
Gerd: Das möchte ich nicht so sagen, es ist die Geschlossenheit der Mannschaft. Die Neuzugänge, Pilz, Roller, Elor (Ossi) sind hervorragend eingeschlagen und haben sich voll in der Mannschaft integriert.
Harry: Wie geht es in der neuen Saison weiter, welche Planungen gibt es?
Gerd: Ich werde im nächsten Jahr nicht mehr Trainer beim TuS 1896 sein.
Harry(geschockt) Warum?
Gerd: Ich bin jetzt drei Jahre beim TuS 1896. Ich hatte eine sehr schöne und erfolgreiche Zeit hier.Meine Mission mit den TuS 1896 in die Brandenburgliga aufzusteigen und dort zu etablieren habe ich erfüllt. So möchte ich hier das Interview nutzen, um mich bei allen zu bedanken. Insbesondere gilt mein Dank Fred Lange, den Sponsoren und natürlich den fantastischen Fans die uns unterstützt haben. Ich gehe hier nicht im Groll und vielleicht sieht man sich ein zweites Mal wieder.
Harry: Danke, ich wünsche Dir alles Gute. Leider fehlt mir jetzt der kompetente Gesprächspartner (Augen zwinkernd)
Statement von Fred Lange (Abteilungsleiter Fußball)
Gerd ist ein sehr guter Trainer, den wir doch schweren Herzens ziehen lassen.
Auch bei kleineren Meinungsverschiedenheiten zogen wir doch an einem Strang und durch seine hervorragende Arbeit hat er einen großen Anteil am Erfolg.
Ich akzeptiere seine Argumentation und wünsche ihm weiterhin viel Erfolg und vielleicht sehen wir uns ein zweites Mal wieder.
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